Hintergrund
Die Public Eye Awards
Frankfurt/Main . Mit Public Eye Awards werden jährlich zwei Unternehmen gebrandmarkt, die sich nach Ansicht der Jury besonders verantwortungslos gegenüber Mensch und Umwelt verhalten. Dabei stehen nach den Worten der Organisatoren "ausbeuterische Arbeitsbedingungen, Umweltsünden, absichtliche Fehlinformationen oder Nichteinhalten der Unternehmensverantwortung" im Vordergrund.
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Die Verkündung des jeweiligen Preisträgers findet parallel zum Weltwirtschaftsforum in Davos statt. Bis August wird von einer vierköpfigen Jury eine Nominierungsliste von sechs Unternehmen erstellt. Diese werden von der Jury kontaktiert und befragt. Darauf basierend entscheidet die Jury über einen Preisträger für den Public Eye Global Award. Die Jury setzt sich aus je zwei Vertretern von Greenpeace und der "Erklärung von Bern" zusammen.
88.000 nahmen an Online-Abstimmung teil
In einer Onlineabstimmung im Januar wird über den Preisträger des zweiten, Public Eye People's Award abgestimmt. In diesem Jahr hatten sich nach Angaben der "Erklärung von Bern" mehr als 88.000 Menschen an der Abstimmung beteiligt.
In diesem Jahr waren folgende Unternehmen nominiert: Der britische Finanzkonzern Barclays, der US-Minenkonzern Freeport, der südkoreanische Mischkonzern Samsung, der Schweizer Agrarchemieproduzent Syngenta, der japanische Atomenergiekonzern Tepco und der brasilianische Staudammbetreiber Vale. Im vergangenen Jahr erhielten die finnische Ölfirma Neste Oil und der südafrikanische Bergbaukonzern AngloGold Ashanti die Preise.
Cover-Bild: Erklärung von Bern
(dapd)
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